Das Plankis in Chur verarbeitet 400’000 Kilogramm Milch jährlich, bietet 130 geschützte Arbeitsplätze an und hat ein Budget von 7.5 Millionen Franken. Lenker und Denker des Plankis ist seit neun Jahren der Felsberger Beda Gujan. In dieser Zeit hat sich die Institution markant verändert. Zeit dem Plankis und Beda Gujan einen Besuch abzustatten.

Offen und einladend für Besucher. (Fotos: Pierre Oettli)
Offen und einladend für Besucher: Das Plankis (Fotos: Pierre Oettli)

Heute startet meine neue Rubrik „12 Monate, 12 Köpfe, 12 Unternehmen“. Ich möchte jeden Monat eine Persönlichkeit und ihr Unternehmen portraitieren. Mich interessiert der persönliche Background des Menschen hinter einer Firma. Was sind die Leistungen des Unternehmens, mit welchen Problemen hat es zu kämpfen? Die Auswahl meiner Interviewpartner erfolgt nach meinen persönlichen Interessen. Das Ganze ist also relativ freestyle.

Zum Start schreibe ich über Beda Gujan und die Hosang’sche Stiftung. Otto Normalverbraucher kennt die Institution unter dem Namen Plankis und weiss wahrscheinlich, dass die „etwas mit Behinderten machen“. Beides ist richtig, bedarf aber etwas Vertiefung.

Plankis heisst auch Landwirtschaft. (Foto: Pierre Oettli)
Churer Milch: ein Erfolgsprojekt. (Foto: Pierre Oettli)

Reicher Kaufmann beschert Kanton Geldsegen

1845 hat die Hosang’sche Stiftung ihre Tätigkeit auf dem ehemaligen Bauernhof „Plankis“ am Rande von Chur aufgenommen. Die finanziellen Mittel der Stiftung stammten aus einem Vermächtnis von Johann Peter Hosang. Hosang wuchs in Thusis auf und verdiente in Bergamo als Handelskaufmann relativ viel Geld. Da er kinderlos war, entschloss er sich früh, sein Vermögen dem Kanton Graubünden zu vermachen. Die Behörden sollten damit Jugendlichen Bildung und Arbeit ermöglichen. Zu dieser Zeit gab es in Graubünden keine sozialen Institutionen und auch die Kantonsschule suchte man vergebens.

Der Kanton war ab dem Geldsegen darum einigermassen überfordert. Was sollte er mit diesen Mitteln unternehmen? Hosang Nahestehende entschlossen sich, eine Stiftung zu gründen und diese mit der Verwaltung des Geldes und dem Aufbau von Angeboten zu betrauen. Die Stiftung kaufte das Gut Plankis und startete 1845 mit dem Betrieb.

Das Plankis ist in all den Jahren stark gewachsen. (Foto: Pierre Oettli)
Die Institution wächst kontinuierlich. (Foto: Pierre Oettli)

Von der Knabenerziehungsanstalt zur sozialen Institution

Das Plankis hat eine bewegte Geschichte hinter sich und erfüllte in all den Jahren unterschiedliche Zwecke. Zuerst wurde der Hof als Knabenerziehungsanstalt betrieben, später sogar kurz als Vollzugsanstalt. Als 1960 in der Schweiz die Invalidenversicherung eingeführt wurde, war die Finanzierung für eine Sonderschule gesichert.

Vor dreissig Jahren wurden dann Menschen mit Behinderung aufgenommen und die Sonderschule ans Schulheim abgegeben. Heute ist das Plankis Heimat und Arbeitgeber für Junge und Erwachsene mit geistigen Behinderungen. Der Stiftungszweck ist in der aktuellen Urkunde wie folgt umschreiben: Die Stiftung bezweckt die Aufnahme und Förderung betreuungsbedürftiger Menschen. Es ist vorweg auf die im Kanton Graubünden bestehenden Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. Die Stiftung hat gemeinnützigen Charakter und verfolgt keinen Erwerbszweck.

Es ist faszinierend, welch eine Entwicklung das Plankis in all den Jahren durchgemacht hat. Vielen von uns ist es gar nicht bewusst, aber Johann Peter Hosang ist der eigentliche Begründer des sozialen Wirkens im Kanton Graubünden. Wenn man sieht, was auf seiner Idee entstanden ist, dann ist eine gewisse Demut sicher nicht fehl am Platz.

Das Plankis umfasst verschiedene Gebäude mit unterschiedlichen Funktionen. (Foto: Pierre Oettli)
Die verschiedenen Gebäude sind sinnvoll miteinander verbunden. (Foto: Pierre Oettli)

Durch den Röteli das Plankis kennengelernt

Mit dem Plankis bin ich schon seit vielen Jahren verbunden. Einerseits durch meine ehemalige politische Tätigkeit, aber in erster Linie durch geschäftliche Beziehungen. Das Plankis ist seit Jahren der grösste Abnehmer des Churer Röteli, den ich zusammen mit meinem Vater herstelle. Dadurch habe ich die Institution auch automatisch besser kennen gelernt.

Trotz jahrelanger Geschäftsbeziehung habe ich Beda Gujan, den Geschäftsführer des Plankis, erst vor zwei Jahren kennen gelernt. Er wurde in den Rotary Club Chur-Herrschaft aufgenommen. Das war natürlich die beste Gelegenheit noch mehr über ihn und das Plankis zu erfahren.

"Mein" Churer Röteli ist auch im Plankis sehr beliebt. (Foto: Pierre Oettli)
„Mein“ Churer Röteli ist auch bei Beda Gujan sehr beliebt. (Foto: Pierre Oettli)

Beim Militär Führungserfahrung gesammelt

Beda Gujan wohnt in Felsberg und wurde 1967 geboren. Der Vater von vier Kindern ist gelernter Bauspengler und arbeitete 10 Jahre beim Festungswachtcorps in der Sicherheitsabteilung. Vom Bauspengler zur Festungswache? Für Beda Gujan ist das keine so abwegige Laufbahn: „Das Spannende an dieser Arbeit war die Verknüpfung meines technischen Wissens mit den militärischen Komponenten. Eine Festung verfügt über viele Maschinen und Anlagen und da konnte ich mein Wissen bestens einbringen. In der Zeit bei der Festungswache konnte ich auch enorm viel Führungserfahrung sammeln. Das kommt mir heute zu gut.“

Beda Gujan, der Macher im Plankis. (Foto: Beda Gujan)
Beda Gujan, der Macher im Plankis. (Foto: Beda Gujan)

Trotz militärischer Laufbahn ist Gujan überhaupt kein „Militärkopf“. „Ich liebe die Berge und die Natur und in Graubünden ist das eng mit dem Militär verbunden. Als Mitglied im Alpinen Stab der Gebirgsbrigade 12 und als Kompaniekommandant musste sich der Felsberger mit Naturgefahren, den Witterungsbedingungen und extremen Situationen arrangieren. Den Sicherheitsaspekt hatte Beda auch beim WEF zur berücksichtigen. Im Jahr 2000 war er unter dem Kommando der Kantonspolizei Leiter der militärischen Belange.

Sport und die Berge

Nach diversen Weiterbildungen und einem Abstecher zurück in die Gemeinde Felsberg als Gemeindeschreiber heuerte der 49-jährige Gujan vor 9 Jahren beim Plankis an. Der Natur ist er aber durch seine Hobbies verbunden geblieben. „Ich bin tatsächlich oft sportlich unterwegs. Früher habe ich ziemlich verbissen Marathon trainiert, heute betreibe ich lieber Hochtouren im Sommer und Winter. Ich bestreite auch Skialpinismus Rennen, unter anderen die Patrouille de Glacier“, sagt Beda Gujan. Auch seine Partnerin ist eine Berglerin. Sie leitet eine SAC Hütte und so ist das Freizeitprogramm mehr oder weniger geritzt.

Sport ist die Leidenschaft von Beda Gujan. (Foto: Beda Gujan)
Sport ist die Leidenschaft von Beda Gujan. (Foto: Beda Gujan)

Zehn Jahre Militär und dann in einer Gemeinnützigen Institution arbeiten, das hat mich schon etwas überrascht. Im Militär weht ja eher der raue Wind. Für Beda war das kein Problem: “ Für mich waren soziale Kontakte schon immer sehr wichtig. Das gilt für den Sport ebenso, wie für das Militär. Hier war für mich auch nie „Befehlen“, sondern gemeinsam einen Auftrag erfüllen im Vordergrund“, sagt Gujan.

Vielseitiger Job beim Plankis

Beda Gujan fügt sogleich an: „Es war dann auch die gemeinnützige Herausforderung, verknüpft mit Managementaufgaben, die mich an der Stelle im Plankis reizten und heute noch faszinieren. Ich muss überzeugt sein von einer Aufgabe.“ In der Tat hat sich Beda in seiner Zeit beim Plankis stark eingebracht und das Unternehmen weiter entwickelt.

Das Plankis ist auf drei Pfeiler aufgebaut: Wohnen, Arbeiten und Landwirtschaft. Aktuell stellt die Hosang’sche Stiftung 45 Wohnplätze in Wohngruppen und Studios für Menschen mit geistiger Behinderung zur Verfügung. Hier werden die Menschen von Fachpersonen optimal betreut. Jeder Bewohner bekommt soviel Support, wie nötig, man lässt ihm aber grösstmögliche Autonomie. „Die grosse Herausforderung ist, dass man die Behinderungen nicht einfach nach Fähigkeiten klassifizieren kann. Jeder unserer Bewohner hat unterschiedliche Defizite und die muss man zuerst eruieren“, sagt Beda Gujan.

Geschützte Arbeitsplätze für verschiedene Bedürfnisse

Gleiches gilt auch für den Arbeitsbereich. Die Leistungsfähigkeit der einzelnen Mitarbeiter der geschützten Arbeitsplätze ist sehr unterschiedlich. „Wir haben Menschen hier mit beinahe 100% Leistungsfähigkeit, aber auch solche mit knapp 20%. Jemand ist körperlich top fit und handwerklich sehr begabt, kann aber kaum sprechen und rechnen“, erläutert Beda. Weiter ergänzt er: „Wir haben auch Behinderte hier, die plaudern den ganzen Tag, sind ständig präsent, der Output ist aber sehr bescheiden. Diese Dinge zu koordinieren und damit umzugehen ist eine der grossen Leistungen der 70 Mitarbeitenden des Plankis.

Beda Gujan kennt seine Pappenheimer unterdessen. Wie schon erwähnt, sind die sozialen Kontakte für ihn sehr wichtig und so pflegt er ein sehr kameradschaftliches Verhältnis zu allen, die mit dem Plankis zu tun haben. Er isst wenn immer möglich mit den Bewohnern und Mitarbeitenden und kennt auch alle mit Vornamen. Gujan ist sicher, dass ein reiner Manager speziell in diesem Bereich Mühe haben könnte. „Für uns stehen jederzeit der Mensch und seine Behinderung im Vordergrund. Der Rest ist lediglich Rahmenbedingung“, sagt der Geschäftsführer mit Nachdruck.

Kanton machte Plankis das Leben schwer

Trotzdem braucht es auch den „Manager“ Gujan. Gerade die erwähnten Rahmenbedingungen haben Beda in den vergangen Jahren oft Kopfschmerzen bereitet. Der Kanton Graubünden hatte beschlossen das Thema Behindertenhilfe und seine Kosten neu zu organisieren. Während der Übergangsfrist bis 2014 wurde von den Institutionen viel abverlangt. „Wir haben während dieser Zeit einen starken Umbau erleben müssen mit der Konsequenz grosser finanzieller Einbussen. Der Druck auf die Beiträge war enorm und wir mussten sehr stark die Kosten optimieren. Was wir keinesfalls wollten, dass die Qualität dadurch leidet“, sagt Gujan mit Nachdruck.

Im Zuge dieser Finanzierungsneuorganisation hat ein Systemwechsel statt gefunden. Statt wie bisher Betriebsbeiträge zu entrichten werden ähnlich, wie in den Pflegeheimen, Leistungspauschalen bezahlt. Das Motto lautet wie im medizinischen Bereich: Ambulant vor stationär. Dies ist im Falle des Plankis schwierig, da sich das Gros der Klientel der Stiftung nicht eignet, einen eigenen Haushalt zu führen. Beda Gujan sagt es deutlich: „Der Kanon will günstigere Leistungen und eine möglichst tiefe Betreuungszeit der Behinderten. Wird hier weiter gekürzt, was durchaus der Fall sein kann, leiden die Menschen unter schlechterer Betreuung. Das wäre eine fatale Entwicklung..“

Entscheidungsträger kennen die Leistung des Plankis zu wenig

Beda Gujan ist zwar nicht der Meinung, dass die Leistungen der verschiedenen Institutionen nicht ernstgenommenwerden, trotzdem hat er einiges zu bemängeln: „Während der Umbauphase der Finanzierung war die Stimmung schlecht. Man hatte das Gefühl , dass in den Amtsstuben etwas entschieden wird, ohne zu wissen, was wir überhaupt für Leistungen erbringen. Die Information war schlecht, wir mussten laufend mehr Leistungen erbringen und haben dafür noch weniger bekommen.“

Unterdessen hat sich die Situation beruhigt und Beda Gujan konstatiert auch, dass es selbstverständlich auch für den Kanton nicht einfach war, die Vorgaben des Parlaments umzusetzen um die Finanzen korrekt zu verteilen. „Ich hoffe einfach, dass wir in Zukunft bei solchen Übungen mehr miteinbezogen werden, statt vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden“, sagt Beda.

Wert der Leistungen wird unterschätzt

Beda Gujan ortet aber ein generelles Problem in Bezug auf die Anerkennung der Leistungen der verschiedenen Institutionen. Der Wert der verschiedenen Institutionen, die meist private Trägerschaften haben, wird zu wenig anerkannt. „Was würde passieren, wenn es das Plankis oder die Argo nicht mehr geben würde? Viele Probleme wären dann nicht gelöst, denn wir fangen einen grossen Teil der Bevölkerung mit Behinderungen ab. Man kann nicht das Gesundheitswesen und die IV über einen Leist schlagen. Das funktioniert nicht“, gibt Beda Gujan zu bedenken.

Churer Milch als Erfolgsprojekt

Trotz allem läuft es im Plankis hervorragend. Zwei Drittel des 7.5 Millionen Budgets werden durch Direktvertrieb selber erwirtschaftet. Eine tolle Leistung, finde ich. Der Betrieb wird laufend weiterentwickelt, speziell auch im Bereich Landwirtschaft. Am 1. Mai 2012 wurde das Label Churer Milch vorgestellt. Seither können Konsumentinnen und Konsumenten Joghurt, Milch, Käse vom Plankis Hof kaufen. Das Grossartige daran: praktisch die ganzen 400’000 Kilogramm Milch, die gemolken werden, finden via Direktvermarktung Absatz. Die komplette Wertschöpfung bleibt somit im Betrieb. Der Hofbetrieb ist kurz davor selbsttragend zu sein, obwohl man als Stiftung gänzlich ohne Subventionen auskommen muss.

Den Schwung der Churer Milch will man auch für die Milch der 120 Milchgeissen des Plankis nutzen. Aus dieser Milch wird Käse und Joghurt Drink hergestellt. Hier ist der Absatz noch nicht auf dem gleichen Niveau, wie bei den Kuhmilchprodukten. „In Zürich sind Produkte von Kleinvieh sehr gefragt und im Trend. Bei den Churern müssen wir noch etwas Aufbauarbeit leisten“, schmunzelt Beda Gujan.

Dank Gelateria Kontakt zu den Leuten gefunden

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte wurde 2013 mit der Übernahme der Gelateria
Evviva gesetzt. Der bisherige Inhaber wollte den Betrieb verkaufen und Beda Gujan nutzte die Gelegenheit, um die Präsenz in der Stadt auszubauen. Auch im Evviva arbeiten Menschen mit Behinderung. „Anfänglich hatten wir dadurch Schwierigkeiten mit dem Betrieb. Jetzt im vierten Betriebsjahr sehen die Zahlen und die Effekte für das Image des Plankis sehr gut aus“, sagt Gujan.

Für das Plankis ist der Kontakt zur Bevölkerung ein zentrales Anliegen. Beda Gujan ist überzeugt, dass das Zusammenbringen von Leuten mit und ohne Behinderung extrem wichtig ist: „Früher war unsere Präsenz in der Öffentlichkeit eher defensiv, heute ist das eines unserer Kernanliegen. Die Einwohner von Chur und Umgebung sehen uns am Wochenmarkt, in unseren Läden und bei anderen Gelegenheiten. Dadurch sehen sie erst, welche Leistungen wir erbringen und kommen direkt mit den „Produzenten“ unserer Artikel in Kontakt.“

Kleiner Lohn, grosser Effekt

Der Kontakt mit den Kunden ist auch für die Bewohner und Angestellten des Plankis sehr wichtig. Für Menschen mit Behinderung sei es enorm wichtig und befriedigend, wenn sie sehen, wie die Leute die Produkte kaufen, welche sie hergestellt haben ist Gujan überzeugt und ergänzt: „Grosse Freude herrscht jeweils am 25. des Monats, wenn die Löhne bezahlt werden. Für unsere Klienten ist das die Bestätigung, dass sie gute Arbeit geleistet haben.“

Natürlich bekommen die Mitarbeitenden der geschützten Arbeitsplätze keinen marktüblichen Lohn. Der Stundenansatz beträgt je nach Leistungsfähigkeit 3 bis 15 Franken. Der Durchschnitt dürfte sich bei ca. 5 Franken bewegen. Der Lohn ist nicht zur Deckung der Lebenskosten gedacht, sondern eine Wertschätzung in Form von „Taschengeld“. Mehr darf das Plankis auch nicht bezahlen, da es sonst Probleme mit der IV gibt.

Qualifizierte Arbeitsplätze für die Region

Beim Plankis steht nicht die Marktleistung als solches im Vordergrund. Der interne Produktionskreislauf und die Direktvermarktung dienen zur Finanzierung der Betreuungsangebote. Es wird immer darauf geachtet die Produkte zu einem marktkonformen Preis zu verkaufen. Preisdumping kommt für Beda Gujan nicht in Frage, schon gar nicht um allenfalls andere Anbieter zu konkurrenzieren.

Auch wenn die Marktleistung nicht im Fokus steht, so ist das Plankis trotzdem ein Wirtschaftlich bedeutendes Unternehmen. Mit 70 Arbeitsplätzen ist die Hosang’sche Stiftung ein wichtiger Arbeitgeber in Chur. Viele dieser Stellen sind qualifizierte Arbeitsplätze und werden von hochmotivierten Mitarbeitenden belegt.

Älter geworden aber nicht weniger motiviert

Wenn Beda Gujan auf seine neunjährige Tätigkeit im Plankis zurückblickt, dann tönt er motiviert, wie am ersten Tag: „Persönlich bin ich immer noch der Gleiche. Aber ich habe unglaublich viele tolle Erfahrungen sammeln können hier. Es kommen immer wieder neue und spannende Projekt auf uns zu, so dass es nie langweilig wird. Man wird einfach etwas älter.“

Beda Gujans Schusswort hat mich dann einmal mehr darin bestätigt, dass das Plankis eine tolle Institution mit vielen motivierten und und engagierten Menschen ist. Beda Gujan wörtlich: „Stifter Johann Peter Hosang wäre stolz, wenn er das Plankis sehen würde. Er würde sehen, dass wir dem ursprünglichen Stiftungszweck zu 100% nachleben.“ (Für allfällige Tippfehler entschuldige ich mich jetzt schon.)

Zur Webseite der Hosang’schen Stiftung

Text: Andrea Ullius
Fotos: Andrea Ullius / Plankis (Pierre Oettli)