Graubünden ist der schönste Kanton der Schweiz. Viele Gäste aus dem In- und Ausland besuchen jedes Jahr die Ferienecke der Schweiz. Die neue innovative Idee GRhome legt mit seinen Angeboten den Fokus für einmal auf Einheimische und Ferienwohnungsbesitzer. Ich habe eine kulinarische Perle ausprobiert.

Man kennt das: Für Feriengäste aus Nah und Fern betreiben die Tourismusorganisationen einen enormen Aufwand. Die Einheimischen und Gäste, die ihr Feriendomizil hier haben, werden gerne vergessen. Diesem Umstand trägt das neue Projekt GRhome Rechnung.

Einheimische und Gäste mit Zweitwohnungen sollen besser vernetzt und auf die Angebote Graubündens aufmerksam gemacht werden. Mit speziellen Aktionen will man diese Menschen belohnen und motivieren, das Nahe auszuprobieren. Am Ende geht es auch darum, die Menschen für den eigenen Kanton und den Tourismus zu sensibilisieren.

GRhome mit kulinarischen Highlights

Ein gutes Beispiel für die tollen Angebote von GRhome ist der neue Gastropass. Ob Capuns, Maluns oder Pizzoccheri – die Bündner Küche hat es in sich. Da kann es schnell einmal passieren, dass man den Überblick verliert und etwas besonders Gutes verpasst. Mit dem Gastropass für ganz Graubünden – Spezialitads Grischunas – kann man sich der kulinarischen Vielfalt der Heimat wieder bewusst werden.

GRhome
Auch neue Orte können entdeckt werden. (Foto: Mattias Nutt)

Der Gastropass funktioniert ganz simpel. Für CHF 99.90 kannst du in den teilnehmenden Restaurants 3-mal ein 3-Gang Menü inkl. 3 dl Mineral-Wasser und einem Kaffee geniessen. Über 80 Restaurants im Kanton Graubünden machen mit und bieten tolle Menus mit einem lokalen Bezug an. Und es gibt noch eine Zugabe: Mit der Aktion „Einfach für retour“, ist auch die Anreise mit der Rhätischen Bahn ganz bequem und unkompliziert. Mit dem Spezialitads Grischunas Pass kaufst du ein Einfach-Billett für die Fahrt zu einem teilnehmenden Restaurant und reist nach dem Essen kostenlos zurück (gleicher Tag).

Ein Abstecher ins Kurhaus Bergün

Auf Einladung von Fotograf Mattias Nutt, der für GRHome Fotos und einen kleinen Film für dieses tolle Angebot produzierte, durfte ich mit der kleinen Roten nach Bergün fahren. Mit von der Partie waren noch Sandra Bär und Fabian Kaufmann, ebenfalls zwei begeisterte Einheimische.

Essen mit Freunden. Was willst du mehr? (Foto: Mattias Nutt)

Unser Ziel war das Kurhaus Bergün. Vor einiger Zeit wurde diesem ehrwürdigen Haus wieder neues Leben eingehaucht. Hohe Hallen, ein grandioser Saal und viel Tradition. Hier erlebst du viel Geschichte und viele Geschichten. Ein Besuch im Kurhaus Bergün ist wie eine Reise zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Baulich im Jugendstil beheimatet begeistert das Interieur ebenso, wie die Gastfreundschaft von Maya und Christoph Steiner.

Drei Gänge, drei Höhenflüge

Zu den Spezialitads Grischunas, den Bündner Spezialitäten. Den Start machte eine sämig, würzige Bündner Gerstensuppe. Sie ist dem Küchenchef bestens gelungen und sorgte für einen tollen Auftakt.

Als Hauptgang folgte ein weiterer Klassiker der heimischen Küche: Capuns. Alleine bei diesem Gericht könnten man stundenlang philosophieren, wie man sie nun richtig macht. Die in Bergün waren tadellos, mit einer Zwiebelschmelze, krossen Rohschinkenstreifen und einer leichten Sauce. Es hätte ruhig noch etwas mehr sein dürfen.

Gestensuppe (Foto: Andrea Ullius)
Capuns (Foto: Andrea Ullius)
Schoggikuacha (Foto: Andrea Ullius)

 

 

 

 

 

Zum Dessert gab es den grossartigen hausgemachten Schoggikuchen mit Bio-Alpenmilch Joghurtglace. Diese Kombination passte grossartig zusammen und rundete den Schmaus perfekt ab.

Ich hatte das Vergnügen, den Wein auszusuchen. Auf der recht komfortablen Weinkarte habe ich einen Malbec Barrique vom Weingut Pola entdeckt. Den Jahrgang weiss ich nicht mehr. Da ich gar nicht wusste, dass in der Bündner Herrschaft Malbec gedeiht, wagte ich diesen Versuch. Die Idee war gut. Die fruchtige Würze und die leichte Tabaknote passten bestens zum Essen.

Was man noch wissen muss

Einen wichtigen Hinweis möchte hier unbedingt noch platzieren. Nehmt euch genug Zeit, wenn ihr mit der RhB nach Bergün reist. Der letzte Zug zurück nach Chur fährt schon 20:48, da reicht es nicht, wenn du erst um 20 Uhr zum Essen eintrudelst. Reise also frühzeitig an, oder noch besser, bleib eine Nacht in diesem tollen Hotel.

Schon von aussen ist das Kurhaus eine Wucht. (Foto: Mattias Nutt)

Und die Moral von der Geschicht, essen nur daheim lohnt sich nicht. Nutze die Gelegenheit und erkunde Graubünden mit all seinen kulinarischen Höhepunkten. Kauf dir einen Gastropass und werde kulinarischer Insider Graubündens.

Spezialitads grischunas
Alle Infos
Hier bestellen!

Kurhaus Bergün
Puez 112
CH-7482 Bergün

+41 81 407 22 22
info@kurhausberguen.ch
www.kurhausberguen.ch

Titelbild: Mattias Nutt

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